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Was kommt zuerst, die operative oder die strategische Planung?

Theoretisch kommt die strategische Planung zuerst. Sie bietet die langfristige Orientierung, aus der sich die operativen Entscheidungen des täglichen Ge-
schäftes ableiten lassen. Theoretisch gibt es dazu gar keine Alternative, weil ohne strategische Linie keine Leitlinien existieren, an denen sich Handlungsal-ternativen bewerten lassen. Daher sollte es auch in der Praxis so sein.

Trotzdem ist es verkehrt herum oft effizienter, wenn Sie es richtig anpacken. Kurzfristige Pläne, also Budgets, haben eine höhere Dringlichkeit und eine größere Verbindlichkeit als die oft scheinbar vagen, weil qualitativen strate-gischen Absichtserklärungen. Sie werden daher vielfach ernster genommen.
Ihre Aufgabe ist es, bei der Formulierung der Budgetziele ständig auf strate-gische Defizite zu lauern, die sich im Rahmen der Budgetierung meist zuhauf
und schmerzhaft zeigen.

Ein typisches Beispiel dafür ist die Frage der Preisbildung, die ohne klares Bild vom Wunschkunden, von der Positionierung am Markt und den zukünftigen Entwicklungen nur konkurrenzgetrieben stattfindet. Sobald eine derartige Frage auftaucht, und ich garantiere Ihnen, dass Sie nicht lange warten werden,
weisen Sie auf die Notwendigkeit hin, sich einmal in Ruhe und konzentriert mit diesen Themen zu beschäftigen.

Durch das aktuelle Problem wird die Bedeutung strategischer Festlegungen viel klarer erkannt, als wenn Sie – scheinbar ohne Anlass – eine Strategieklausur fordern. Die Ergebnisse sind exakter und umsetzbarer, weil man den konkreten Anlassfall im Auge hat.

Möchten Sie gerne mehr darüber erfahren? Wir beraten Sie gerne.

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